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Information zur aktuellen Situation

Seit Montag, 2. November und bis auf Weiteres finden keine Präsenzunterrichte statt.
Über die Dauer der Gültigkeit dieser Massnahme wird der Bundesrat entscheiden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Eine Umstellung auf Online-Unterricht ist für diejenigen Angebote vorgesehen, in denen dies möglich ist. Die einzuleitenden Massnahmen für Ihr Bildungsangebot werden zeitnah in einer separaten E-Mail bekannt gegeben.

Fachexpertin / Fachexperte für Infektionsprävention - INFP

Der Lehrgang „Infektionsprävention im Gesundheitswesen“ wird in fünf Modulen angeboten. Jedes Modul schliesst mit einer Modulprüfung ab. Der Besuch aller fünf Module dauert 2 Jahre und bereitet auf die "eidg. Höhere Fachprüfung für Fachexpertin / Fachexperte für Infektionsprävention im Gesundheitswesen" vor. Die bestandenen Modulprüfungen sind Bestandteil der Zulassungsbedingungen zur eidgenössischen höheren Fachprüfung.

Der nächste Lehrgang startet im Frühjahr 2021, die genauen Daten sind noch nicht bekannt.

ProzentWeiterbildungsfinanzierung vom Bund
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Zielgruppen

  • Diplomierte Pflegefachfrau HF/ dipl. Pflegefachmann HF
  • Bachelor of science im Pflege FH
  • vom SRK anerkanntes ausländisches Pflegediplom
  • Bachelor of Science in Geburtshilfe FH oder altrechtlich diplomierte Hebamme
  • diplomierte Fachfrau/Fachmann Operationstechnik HF

 

Voraussetzungen

Mindestens zwei Jahre Praxis im Berufsfeld nach Abschluss der Diplomausbildung. Während der Weiterbildung ist ein Anstellungsverhältnis von mindestens 40 % im Bereich Infektionsprävention zwingend. Internetzugang und gültige E-Mail Adresse. Hinweis: Fallweise werden englischsprachige Studien thematisiert. Die Fähigkeit, englischsprachige Fachtexte zu verstehen, ist daher hilfreich.

Handlungskompetenzen

Fachexpertinnen und Fachexperten für Infektionsprävention im Gesundheitswesen mit eidgenössischem Diplom sind in der Lage, nosokomiale Infektionen und übertragbare Infektionskrankheiten zu verhüten, zu erkennen und zu bekämpfen.

Inhalte

Modul 1
Prävention und Überwachung von nosokomiale Infektionen

  • Infektionsrisiken
  • epidemiologische Infektionsüberwachung
  •  Indikatoren für Vergleiche, zur Anpassung von Prozessen
  • Beurteilung von Infektionsfällen aufgrund klinischer Daten
  • Erhebung mikrobiologischer, klinischer und demographischer Daten, Analyse und Weiterleitung der Ergebnisse
  • erkennen von Abweichungen und Verfassen von Richtlinien
  • Umsetzung von Richtlinien und Empfehlungen

 

Modul 2
Interventionen bei Infektionskrankheiten in Institutionen des Gesundheitswesens

  • Übertragungswege der Infektionen
  • Analyse spezifischer Risiken
  • Erkennen des Auftretens einer nosokomiale Übertragung
  • frühzeitiges Erkennen einer Epidemie
  • Massnahmen zur Prävention, Bekämpfung, Unterstützung und weiterer Überwachung
  • allgemeine hausinterne Richtlinien, gesetzliche Vorgaben, nationale wie internationale Empfehlungen und Normen
  • Umsetzung der notwendigen Massnahmen für das exponierte Personal
  • Entwicklung von präventiven Massnahmen

 

Modul 3
Konzepte zur Infektionsprävention erstellen und weiterentwickeln

  • erstellen und/oder überarbeiten von Konzepten der Infektionsprävention
  • Aktuelle Forschungsergebnisse, Gesetze, Normen, Vorgaben und Empfehlungen
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

Modul 4
Schulung, Kommunikation und Beratung

  • Erarbeitung, Organisation und Durchführung von Schulungen für verschiedene Zielgruppen
  • Vermittlung notwendiger Informationen an die verschiedenen internen Bereiche
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung von Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen
  • Verfassen von Berichten, Richtlinien, Empfehlungen, Artikel etc.

 

Modul 5
Projekte und Veränderungsprozesse

  • Projektleitung, Projektmitarbeit, Projektauswertung, Projektinformation, Projektumsetzung
  • Qualitätsentwicklung

Hinweise

Die Anmeldung zur eidgenössischen höheren Fachprüfung ist Sache der Teilnehmenden.

Abschluss

Die Module können einzeln oder gesamt besucht werden. Am Ende jedes Moduls findet eine Prüfung statt. Bestandene Modulprüfungen werden attestiert. Das Bestehen der Modulprüfungen ist Voraussetzung für die Anmeldung zur eidgenössischen höheren Fachprüfung. Die Module können aber auch im Sinne einer Fortbildung ohne Modulprüfung besucht werden.

Methoden

Es wird nach den Grundlagen der Erwachsenenbildung gelehrt und gelernt. Vorhandenes Wissen und Erfahrungen der Teilnehmenden werden in den Lernprozess integriert. Im Unterricht werden Referate, Gruppenarbeiten und Präsentationen zu Stoffvermittlung eingesetzt.

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Ansprechperson

Mirjam Sejdini
Seminarorganisatorin Pflege, Behandlungstechnik T. 062 926 90 04

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